Naturschutz braucht LIFE –jetzt mehr denn je!

Derzeit werden auf europäischer Ebene entscheidende Weichen für die Zukunft der Umwelt- und Naturschutzfinanzierung gestellt. Im Zuge der Verhandlungen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (2028–2034) der Europäischen Union besteht die reale Gefahr, dass das LIFE-Programm seinen Status als eigenständiges Förderinstrument verliert.
Zoppo und Zaz: Ein Verlust, der Bewusstsein schafft

Die Geschichte von Zoppo und Zaz wirkt weiter nach und verwandelt einen tragischen Verlust in Momente des Erinnerns und der Sensibilisierung. Die beiden Waldrappe wurden im vergangenen Jahr während ihrer Herbstmigration in Norditalien, in der Provinz Sondrio, illegal erschossen – weniger als eine Stunde nach der Alpenüberquerung.
Auftakt der Handaufzucht 2026: Die ersten Küken in guten Händen

Die diesjährige Handaufzucht unserer Waldrappküken hat begonnen. Im Tierpark Rosegg wurden die ersten sechs Küken im Alter von drei bis acht Tagen aus vier Nestern der Brutkolonie entnommen.
Auswilderung in Empordà: Entstehung einer Waldrappe-Kolonie in Katalonien

Da die menschengeführte Migration 2025 nicht planmäßig verlief, wurden Anfang Oktober alle 29 Jungvögel in Empordà in Katalonien in die Obhut unserer Partnerorganisation ALIVE Foundation übergeben. Dort wurden sie den Winter über in einer großen Eingewöhnungsvoliere gemeinsam mit 19 im Zoobotánico Jerez handaufgezogenen Jungvögeln gehalten und auf ihre Freilassung vorbereitet.
Spanisches Gericht setzt starkes Zeichen gegen die Wilderei an Waldrappen

Ein spanisches Gericht hat in einer richtungsweisenden Entscheidung eine Haftstrafe wegen der illegalen Tötung von vier Waldrappen bestätigt. Damit wird unmissverständlich klargestellt: Die Wilderei an dieser vom Aussterben bedrohten Art ist eine schwere Straftat mit konkreten rechtlichen Konsequenzen.
2025: Ein Jahr der Herausforderungen – und der ermutigenden Entwicklungen

Das Jahr 2025 war für das Projekt in vielerlei Hinsicht herausfordernd. Es kam zu zahlreichen Verlusten, teils infolge menschlicher Einwirkungen, teils durch natürliche Ursachen. So wurden erfahrene und für dasProjekt besonders wichtige Vögel wie Zoppo oder Kazoo abgeschossen.
Saisonrückblick: Tragische Verluste und neue Hoffnung entlang der spanischen Waldrapp-Migrationsroute

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und der letzte Newsletter liegt bereits eine Weile zurück. Bevor wir das Jahr abschließen, möchten wir Sie noch einmal über zentrale Ereignisse und neue Erkenntnisse aus unserem Projekt informieren.
Innerhalb einer Stunde nach Ankunft: Zwei Waldrappe in Italien erschossen

Am 16. Oktober wurden zwei unserer Projektvögel, Zoppo und Zaz, während des Herbstzuges in der Provinz Sondrio in Norditalien illegal abgeschossen – weniger als eine Stunde nach ihrer erfolgreichen Alpenüberquerung. Dank ihrer GPS-Sender wurde der Vorfall sofort erkannt und die Behörden unverzüglich informiert, sodass umgehend Maßnahmen eingeleitet werden konnten.
Menschengeführte Migration 2025 – Eine Reise voller Herausforderungen und neuer Perspektiven

Die menschengeführte Migration 2025 ist zu Ende.
Nachdem es 2023 und 2024 gelungen war, insgesamt 68 junge Waldrappe in ihr Wintergebiet in Andalusien zu führen, startete am 19. August 2025 erneut ein hochmotiviertes Team mit 29 Jungvögeln von Taching am See Richtung Süden.
Forschung für das Tierwohl

Die Verwendung von GPS-Sendern ist seit vielen Jahren ein unverzichtbares Instrument in Forschung und Artenschutz. Auch die Waldrapp-Population, die seit einem Jahrzehnt fast vollständig besendert ist, liefert dadurch wertvolle Daten für den Schutz dieser bedrohten Art.


